Re: Fingolfin's Challenge to Morgoth
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· 11 Aug 2002 19:18 · View full thread
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Andreas Freise <ad...@mpq.mpg.de> schrieb: > On 09 Aug 2002 Sebastian St�cker wrote: > Tjaja, das mit dem eigenen Stil ist so eine Sache. Ich bin ja auch > oft dotty und rund. Allerdings sehe ich das ganze dann eher > impressionistisch: Details ja, aber nur im Kopf, nicht auf > dem Schirm. Das h�ngt wohl von der Definition von "Detail" ab. Nach Meiner weisen deine Bilder auch welche auf, und ohne w�rden sie allg. auch nicht viel hermachen. >> Trotzdem hab ich versucht m�glichst viele Details unterzubringen, auf >> der anderen Seite aber auch das Wesentliche f�r Au�enstehende noch >> erkennbar zu lassen. > > Ja, ich hab es schon erkannt, auch diverse Details geraten. Geraten oder erahnt? Letzteres w�rde meiner Intention voll entsprechen. > Du hast > das schwierige Bild gut umgesetzt. Ich wollte mit meiner Kritik auch > eher die Motivauswahl hinterfragen. Ein gutes Bild ist meistens auf > die Details reduziert, die das Medium zulaesst. Wechselt das Medium > sollte auch die Menge der Details angepasst werden, denke ich. ACK. Nat�rlich kann ich nicht alle Details eines Gem�ldes umsetzen, aber ich kann versuchen m�glichst viele - im Rahmen der M�glichkeiten - zu erhalten. > Ich "kopiere" ja eher selten, aber wenn, dann tue ich mich auch immer > entsprechend schwer. Ascii Art ist nun einmal Zeichnen, also eine > Reduktion auf diverse Akzente. "Am Original haengen" ist dabei meiner > Meinung nach unter Umstaenden "falsch". "Falsch" vielleicht nicht, aber auf jeden Fall sinnlos. > Um das Bild "richtig" zu > transportieren, muss es eventuell gerade veraendert werden. Nat�rlich muss es ver�ndert werden. Das ist doch gar keine Frage. Selbst wenn ich versuche viele Details zu retten, muss ich - wenn ich ein Gem�lde umsetze - den Gro�teil weglassen bzw. sie auf ein Minimum (= sinnvolle Menge f�r das Medium ASCII-Art) reduzieren. Nun mag manch einer diese Menge f�r zu hoch erachten, aber das ist wohl Ansichtssache, und die Entscheidung dar�ber liegt eben letztendlich beim K�nstler. > Was > moechtest Du denn zeigen, messbare Proportionen oder das Motiv als > visuellen Eindruck? Kommt drauf an mit welcher Intention ich an ein Bild herangehe. Wenn ich mir vornehme etwas m�glichst genau umzusetzen - im Rahmen der M�glichkeiten - sollen auch die Proportionen stimmen. Die Art der Umsetzung liegt aber doch beim K�nstler, und f�r mich ist ASCII-Art schon ansich Abstraktion genug und ich finde es durchaus reizvoll ein Bild auch mal relativ genau umzusetzen. Dar�ber hinaus noch zu Abstrahieren ist sicher auch keine schlechte Idee, aber das war nicht meine Absicht in diesem Fall. >> Der 'alte Mann' hingegen ist mein Hirngespinst und imho f�llt dort >> der 'Punkt'-Stil nicht besonders negativ ins Gewicht. > > Nein, nein, Du hast ein sehr schoen kantiges Gesicht gezeichnet, also > nix mit weich und rund. :) Ich empfinde es als genauso "rund" wie alle anderen Bilder, die ich zeichne. Ich verwende immer den selben Stil. Manche Motive kommen meinem Stil vielleicht besser entgegen. >> Leider sind wir ja bei ASCII-Art nunmal an die begrenzten >> M�glichkeiten, die uns zustehen, gebunden [...] > > Das "Leider" ueberhoer ich jetzt mal. Die Begrenzung der > Moeglichkeiten macht doch gerade den Aha-Effekt, wenn es trotzdem > funktioniert. Das musst du mir nicht sagen. ;) Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass jemand das so verstehen w�rde. Nat�rlich bereue ich nicht, dass die M�glichkeiten bei ASCII-Art begrenzt sind, sonst w�rd ich mich ja anderer Mittel bem�hen. Das hast du missverstanden. :) >>> weitergeben: "Kopf zu gross, Fuesse zu klein!". Halt Dir mal Deine >>> Gummistiefel an den Kopf und guck Dir dann nochmal die Meute da >>> oben bzw. den sterbenden Mann an. > [...] >> Was den alten Mann angeht, �bernehme ich gerne Verantwortung f�r >> falsche Proportionen. ;) [...] > > Ich habe den Tip so verstanden, dass beim freien Zeichnen die Fuesse > und Haende oft als notwendiges uebel gezeichnet werden, waehrend der > Kopf und der Oberkoerper mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das fuehrt > dazu, dass die Figuren zerbrechlich und halb fertig wirken. Figuren, > die mit beiden Beiden fest auf dem Papier stehen, lassen sich aber > leicht erzeugen, wenn man (fuer sein eigenes verqueres Gefuehl) die > Fuesse und Haende uebergross macht. Interessante Theorie, aber ich f�r meinen Geschmack empfinde die Figuren, die ich zeichne auch ohne �bergro�e F��e und H�nde als "fertig". > Wenn ein Bild von mir "fertig" ist, dann gibt es immer zwei > Pflichtuebungen: 1. soviele Punkte wie moeglich loeschen oder in > Striche konvertieren Darauf versuche ich schon w�hrend des Zeichnen zu achten. :) > und 2. die Fuesse und Haende vergroessern. Aber dann wird es wirklich expressionistisch, oder? Oder du zeichnest H�nde und F��e von vornerein immer zu klein. ;) > Wenn das dann recht widerwillig geschehen ist, gefallen mir ploetzlich > die neuen Versionen deutlich besser. Auch wenn du versuchst "realistisch" zu zeichnen? Ob-Lava Lampe: __ /O \ ) o( \o_/ (,) )( ) '--'--' SSt Sebastian, f�r die n�chsten 5 Tage nicht dara-a lesen/posten werden k�nnend :( -- ,~~ ~~~__~~~___________________________ ______ ______ _\/_/\/\|[]| | news:de.alt.rec.ascii-art | |[][][]| |[][][]| /]__ __ |-| www.ascii-art.surfhome.de |-|_ || _|-|_ || _| _"`'O'--'OO'-'__`O''O'____`O'-'O'____`O''O'__'O'--'O'_'O'--'O'_
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Subject: Re: Fingolfin's Challenge to Morgoth
Date: 11 Aug 2002 19:18:36 GMT
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